Kaffee aus Ayurvedischer Sicht

Kaffee – frisch gemahlen, duftend und herrlich im Geschmack. Ich muss gestehen, ich bin bekennende Kaffee-Liebhaberin. Die unterschiedlichen Bohnen bergen in sich die Energie und den Geschmack der Erde, in der sie wuchsen, der Sonne, die auf sie schien und der gesamten Umgebung, in der die Kaffeepflanze wächst.

Aus Ayurvedischer Sicht erhöht Kaffee das Vata und das Pitta im Körper. Er wirkt trocken, anregend, bitter, erhitzend und säuernd. Durch die anregende Wirkungen ist er wiederum für Kapha ein gutes wärmendes Getränk, um den Stoffwechsel kurzfristig anzuregen.

Das Koffein selbst ist aus medizinischer Sicht in Maßen zu genießen, da es in großen Mengen giftig wirkt. Koffein erhöht Puls und Atmung, regt die Adrenalinausschüttung an und reizt den Magen. Gleichzeitig wird dem Koffein eine aufmerksamkeitssteigernde Wirkung nachgesagt. Eine Tasse Kaffee am Tag soll zudem das Darmkrebsrisiko verringern und das Gedächtnis verbessern, da Koffein die Durchblutung anregt.

Es empfiehlt sich aus Ayurvedischer Sicht für die, die Kaffee genauso lieben wie ich, diesen bewusst zu genießen.Für die Vata-Konstitution empfiehlt sich 1 Tasse Kaffee am Vormittag mit viel Milch und natürlichem Süßungsmittel wie Rohzucker. Für Pitta sind auch 2 Tassen Kaffee am Vormittag erlaubt, am Besten auch mit etwas Milch und natürlicher Süße verfeinert. Eine Person mit einer Kapha Konstitution kann bis zu 3 Tassen Kaffee am Tag zu sich nehmen, am Besten ohne Milch und wenn, dann nur leicht gesüßt. Die magenreizende Wirkung des Kaffee kann durch etwas Kardamon gemildert werden. Dazu eine Prise Kardamonpulver mit dem frisch gemahlenen Kaffeepulver mischen und überbrühen oder 2 Kapseln angemörserten Karadmon mit in den Espressokocher oder die Kaffeemaschine geben.

Ich empfehle sehr auf Kaffeebohnen aus biologischem Anbau und Fair Trade gehandelt zurück zu greifen. Die Alternativen sind ethisch, geschmacklich und gesundheitlich nicht wirklich vertretbar.

Enjoy your daily coffee break <3 

 

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