Heilpflanzenkunde – Die Schafgarbe

Der Sommer ist endlich da und in zwei Wochen findet unsere Kräuterwanderung statt :-).
Um Euch darauf einzustimmen stelle ich heute eine Heilpflanze vor, die wir auf den Wiesen finden werden.

Die Schafgarbe:
Lateinisch: Achillea Millefolium
Hindi: Gandana

Garbe bedeutet soviel wie „Gesundmachen“ und da Schafe die Pflanze gerne essen, hat sie den Namen Schafgarbe im Volksmund erhalten.

Die Schafgarbe findet man auf Wiesen in Europa, Nordamerika, Vorderasien und auch im Himalaya und in Kaschmir.
Verwendet werden ihre frischen oder getrockneten Blüten, Stengel und Blätter.
Sie enthält sehr viele ätherische Öle und besitzt einen bitteren Geschmack. Auf die Verdauung wirkt sie scharf, die energetisierende Wirkung ist jedoch kühlend.
Dadurch erhöht sie Vata und senkt Kapha und Pitta.
Im Ayurveda wird die Schafgarbe zur Fiebersenkung bei Erkältungen und Infektionskrankheiten eingesetzt. Sie hat eine krampflösende Eigenschaft, welche bei Magen-Darmkrämpfen und Menstruationsbeschwerden gute Wirkung zeigt. Die Bitterstoffe der Pflanze wirken schleimhautstärkend und verdauungsregulierend, sie hat zudem eine entzündungshemmende Wirkung und wirkt blutreinigend.

Schafgarbenkraut kann als Tee eingenommen oder im Sitzbad verwendet werden.

Für den Tee nimmt man zwei Teelöffel Schafgarbe und überbrüht diese mit 1 großen Tasse heißem Wasser. Davon trinkt man ca 3 Tassen täglich.

Für das Sitzbad nimmt man ca 10g Schafgarbe und lässt diese in 2 Liter heißem Wasser  20 Minuten ziehen, gießt den Sud durch einen Filter und gibt ihn in das Badewasser.

Nebenwirkungen hat die Schafgarbe in der Regel keine. Bei bekannten Allergien gegen Korbblütler sollte sie nicht verwendet werden.

*Schönen Sonntag*

Bildquelle: Surya Ayurveda Aachen

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